14 mobile Netzersatzanlagen an Feuerwehren im Land verteilt

Am 18.07.2020 übergab die Autorisierte Stelle Digitalfunk BOS (AS RP) vierzehn mobile Netzersatzanlagen (mNEA) an verschiedene Feuerwehren und IuK-Gruppen aus Rheinland-Pfalz.

Der Leiter des Sachgebiets AS 3 – Dienstesicherung/Diensteentwicklung der AS RP, Matthias Berlandy, begrüßte die angereisten Feuerwehrleute am Samstagmorgen im Logistikzentrum des DRK in Sprendlingen bei Bad Kreuznach.

Bei den mobilen NEA handelt es sich um benzingetriebene Notstromaggregate, die bei einem länger andauernden Stromausfall theoretisch unbegrenzte Zeit eine Notstromversorgung von Digitalfunkbasisstationen sicherstellen können. Da die Basisstationen zusätzlich noch über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung verfügen, die bei einem Stromausfall zunächst die Stromversorgung für mehrere Stunden sicherstellt, bleibt immer genügend Zeit, um eine mNEA heranzuführen.

Vierzehn dieser Geräte verteilte die AS RP jetzt an Feuerwehren und IuK-Gruppen von Landkreisen in Rheinland-Pfalz. Hintergrund ist, dass die Wehren im Fall eines Stromausfalls an einer TETRA-Basisstation in der Regel am schnellsten vor Ort sind und so direkt eine Notstromversorgung aufbauen können.

Die mNEA sollen daher bei den Feuerwehren bereitgehalten werden, um im Bedarfsfall zeitnah zum Einsatzort transportiert werden zu können. Dies ist aufgrund der kompakten Maße und des relativ geringen Gewichts verhältnismäßig einfach möglich.

Bei der Übergabe der Aggregate in Sprendlingen wurden die Wehrleute zunächst in die Funktionen und die Bedienung der Geräte eingeführt. Im Anschluss stand für alle Beteiligten eine praktische Übung zum Anschluss einer NEA an eine TETRA-Basisstation auf dem Programm.

Arno Link vom Sachgebiet AS 1 – Querschnittsaufgaben zeigte an einer Basisstation, wie man mittels Code- und Schlüsselsystem Zugang zur Station erhält und wie die mobile Netzersatzanlage im Folgenden angeschlossen wird.

Dadurch, dass die mNEA ab sofort bei den verschiedenen Wehren an vorbestimmten Standorten in den Einsatz gebracht werden können, helfen die beteiligten Organisationen unmittelbar mit, dass auch bei einem längeren Stromausfall vor Ort die Funkversorgung für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Land sichergestellt ist.

Darüber hinaus können die mNEA nicht nur an Digitalfunk-Basisstationen genutzt werden. Die Geräte stehen den Feuerwehren auch bei allen sonstigen Einsätzen, bei denen eine Notstromversorgung hergestellt werden soll, zur Verfügung.

Die Autorisierte Stelle Digitalfunk BOS bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und reibungslose Zusammenarbeit!